Photovoltaik

Eigenen Strom erzeugen

In Meßkirch und Umgebung

Mit einer professionell geplanten Photovoltaikanlage können Sie Ihren eigenen Strom erzeugen, dauerhaft Ihre Stromkosten senken und sich unabhängiger von steigenden Energiepreisen machen.
Die Droxner GmbH aus Meßkirch installiert PV-Anlagen für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte im Landkreis Sigmaringen und der Region Oberschwaben. Von der ersten Dachanalyse über die individuelle Anlagenplanung und Förderbeantragung bis zur vollständigen Netzanmeldung, wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess. Als Fachbetrieb für Heizung, Sanitär und Solar können wir Ihre PV-Anlage zudem direkt mit einer Wärmepumpe, einem Batteriespeicher oder einer Wallbox kombinieren. Alles aus einer Hand, sauber aufeinander abgestimmt.

Was leistet eine Photovoltaikanlage?

Eine PV-Anlage wandelt Sonnenlicht mithilfe von Solarzellen direkt in elektrischen Strom um. Dieser Strom steht sofort im Haushalt zur Verfügung – alles, was nicht direkt verbraucht wird, kann in einem Batteriespeicher zwischengespeichert oder gegen eine gesetzliche Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Was eine typische Anlage in der Region leisten kann:

In Deutschland und speziell im Südwesten Baden-Württembergs werden im Jahresdurchschnitt rund 1.000–1.150 kWh Solarstrom pro installiertem Kilowatt-Peak (kWp) erzeugt. Meßkirch profitiert dabei von einer überdurchschnittlichen Sonneneinstrahlung im Vergleich zum Bundesdurchschnitt.
AnlagengrößeJahresertrag (ca.)Geeignet für
5 kWp5.000–5.750 kWh2-Personen-Haushalt
8 kWp8.000–9.200 kWh4-Personen-Haushalt
12 kWp12.000–13.800 kWhGroßer Haushalt / E-Auto
20 kWp+20.000+ kWhGewerbe / Mehrfamilienhaus

Eigenverbrauch vs. Einspeisung:

Ohne Speicher verbrauchen typische Haushalte ca. 25–35 % des selbst erzeugten Stroms direkt. Mit einem Batteriespeicher steigt dieser Anteil auf 55–75 % – der Rest wird vergütet ins Netz eingespeist.

PV-Anlagentypen: Was wir für Sie installieren

Wir planen und realisieren PV-Anlagen für alle Gebäudetypen, Dachformen und Verbrauchsprofile:

Aufdachanlage (Schrägdach)

Die am häufigsten installierte Variante. Die Module werden auf einer Unterkonstruktion befestigt, die auf der bestehenden Dacheindeckung montiert wird – ob Ziegel, Schiefer, Metall oder Bitumendach. Vorteile: kostengünstig, schnell installiert, leicht wartbar und erweiterbar.
Auf Flachdächern werden die Module auf Aufständerungen in den optimalen Neigungswinkel (ca. 15–25°) gebracht. Das ermöglicht eine freie Ausrichtung nach Süden, unabhängig von der Gebäudeorientierung. Besonders geeignet für Gewerbegebäude und Mehrfamilienhäuser.
Die Solarmodule ersetzen die Dacheindeckung vollständig und werden Teil der Dachhaut. Das Ergebnis: ein optisch einheitliches Erscheinungsbild, ideal für Neubauten oder Dachsanierungen. Höhere Installationskosten, dafür keine doppelte Dacheindeckung.
Für Mieter, Eigentumswohnungen oder als Ergänzung zur Hauptanlage: Bis zu 800 Watt Peakleistung (gesetzliche Grenze 2024) direkt am Haushaltsstromanschluss. Schnelle und einfache Installation, kein Elektriker notwendig. Wir beraten Sie zu sinnvollen Kombinationen und Erweiterungsmöglichkeiten.

Batteriespeicher: Solarstrom auch nach Sonnenuntergang nutzen

Ein Batteriespeicher ist die logische Ergänzung jeder PV-Anlage. Tagsüber überschüssig erzeugter Strom wird gespeichert und steht abends, nachts und an bewölkten Tagen zur Verfügung.
Warum ein Speicher sich rechnet:
  • Eigenverbrauchsanteil steigt von ca. 30 % auf 55–75 %
  • Jede zusätzliche selbst genutzte kWh spart den aktuellen Netzstrompreis von ca. 30–34 Ct/kWh
  • Schutz vor steigenden Strompreisen – Ihre Energiekosten werden planbar
  • Im Zusammenspiel mit einer Wärmepumpe oder Wallbox maximale Synergien
  • Smarte Steuerung: Speicher lädt bevorzugt bei Überschuss, entlädt bei hohem Verbrauch gespeichert und steht abends, nachts und an bewölkten Tagen zur Verfügung.
Speichergrößen und Empfehlungen:
HaushaltsgrößePV-LeistungEmpfohlene Speichergröße
2 Personen5–7 kWp5–7 kWh
4 Personen8–12 kWp8–12 kWh
Mit E-Auto12–15 kWp10–15 kWh
Gewerbeindividuellab 15 kWh
Wir empfehlen ausschließlich Lithium-Eisenphosphat-Speicher (LFP) – die langlebigste, sicherste und temperaturstabilste Batterietechnologie auf dem Markt.
Die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe ist aktuell die wirtschaftlich stärkste Investition für Hausbesitzer in der Region. Die Wärmepumpe nutzt den günstigen Solarstrom zum Heizen und reduziert damit Ihren Strombezug aus dem Netz auf ein Minimum.
Was diese Kombination konkret bringt:
  • Die Wärmepumpe läuft tagsüber bevorzugt mit selbst erzeugtem Solarstrom (ca. 5–8 Ct/kWh effektive Kosten statt 32 Ct/kWh Netzstrom)
  • Die Heizkosten sinken dauerhaft und unabhängig von Gaspreis-Entwicklungen
  • Beide Anlagen erhalten separate Bundesförderung – sie können nicht verrechnet, sondern addiert werden
  • Das System ist vollständig GEG-konform und zukunftssicher
Als Fachbetrieb für Heizung und Solar planen und installieren wir beides aufeinander abgestimmt – Hydraulik, Elektrik und Steuerung aus einem Guss.
Wer ein Elektroauto fährt oder plant, eines anzuschaffen, profitiert enorm von einer eigenen PV-Anlage. Eine Wallbox mit PV-Steuerung lädt das Fahrzeug bevorzugt dann, wenn die Solaranlage Überschuss produziert.
  • Ladekosten von ca. 30–34 Ct/kWh (Netzstrom) sinken auf effektiv 5–8 Ct/kWh (Solarstrom)
  • Bei 15.000 km/Jahr und ca. 20 kWh/100 km ergibt das eine Ersparnis von ca. 600–900 € pro Jahr
  • Mit intelligentem Energiemanagementsystem wird priorisiert: zuerst Haus, dann Speicher, dann Auto
  • Wir installieren Wallbox, PV und Speicher aufeinander abgestimmt – alles aus einer Hand

Einspeisevergütung 2025: Was bringt die Netzeinspeisung?

Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen, wird gegen eine gesetzlich garantierte Vergütung ins Netz eingespeist. Die EEG-Einspeisevergütung gilt für 20 Jahre ab Inbetriebnahme und ist damit eine planbare, sichere Einnahme.

Aktuelle Vergütungssätze (Stand 2025, Richtwerte):
AnlagengrößeTeileinspeisung (Eigenverbrauch + Einspeisung)Volleinspeisung
bis 10 kWpca. 8,03 Ct/kWhca. 12,73 Ct/kWh
10–40 kWpca. 6,95 Ct/kWh (zweiter Block)ca. 10,67 Ct/kWh
40–100 kWpca. 5,68 Ct/kWh (dritter Block)ca. 10,67 Ct/kWh

Volleinspeisung vs. Eigenverbrauch – was ist besser?

Bei kleinen Anlagen mit niedrigem Eigenverbrauch (z. B. Ferienhäuser, wenig tagsüber Zuhause) kann die Volleinspeisung attraktiver sein. Für die meisten Haushalte mit typischem Tagesverbrauch ist jedoch die Eigenverbrauchsoptimierung mit Speicher wirtschaftlich überlegen. Wir berechnen für Sie beide Szenarien.

Wir übernehmen die vollständige Anmeldung beim Netzbetreiber und die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur – das gehört bei uns zum Standardumfang.

Förderung Photovoltaik 2025:
Was Sie bekommen können

Wir kennen alle aktuellen Programme und beraten Sie, welche Kombination für Ihre Situation optimal ist.

Umsatzsteuerbefreiung (0 % MwSt. seit 01.01.2023):

Für PV-Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden entfällt die Mehrwertsteuer vollständig. Das entspricht einer direkten Kostenersparnis von 19 % – ohne Antragstellung, automatisch.

EEG-Einspeisevergütung:

20 Jahre garantierte Vergütung, kein Antrag – läuft automatisch über den Netzbetreiber.

KfW-Kredit 270 (Erneuerbare Energien – Standard):

Zinsgünstiger Förderkredit für PV-Anlagen und Speicher bis zu 150 Mio. Euro Volumen. Kombinierbar mit der Umsatzsteuerbefreiung. Besonders attraktiv bei größeren Anlagen oder Kombinationsprojekten.

Steuerliche Absetzbarkeit (bei Volleinspeisung oder gewerblicher Nutzung):

Wer seine Anlage als Unternehmer betreibt (z. B. bei Volleinspeisung oder gewerblicher Nutzung), kann die Investition steuerlich abschreiben.

Kosten & Wirtschaftlichkeit:
Was rechnet sich wann?

Typische Investitionskosten (netto, Stand 2025):
SystemInvestition (netto)
6 kWp Aufdach, ohne Speicherca. 6.000–9.000 €
10 kWp Aufdach, ohne Speicherca. 9.000–13.000 €
10 kWp + 8 kWh Speicherca. 14.000–20.000 €
12 kWp + 10 kWh Speicherca. 17.000–24.000 €
15 kWp + 12 kWh Speicher + Wallboxca. 22.000–30.000 €

Amortisationsbeispiel – 10 kWp + 8 kWh Speicher:

  • Jahresertrag: ca. 10.500 kWh
  • Eigenverbrauch (65 %): ca. 6.800 kWh × 0,32 € = 2.176 € Ersparnis
  • Einspeisung (35 %): ca. 3.700 kWh × 0,0803 € = 297 € Vergütung
  • Gesamt: ca. 2.470 € pro Jahr
  • Nettoinvestition nach Umsatzsteuerbefreiung: ca. 17.000 €
  • Amortisation: ca. 7–10 Jahre – danach 15+ Jahre kostenloser Strom
Alle Werte sind Richtwerte. Individuelle Ertragsberechnung und Wirtschaftlichkeitsanalyse erhalten Sie kostenlos von uns.

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Wir erstellen Ihnen eine kostenlose Ertragssimulation und Wirtschaftlichkeitsberechnung – konkret für Ihr Dach, Ihren Verbrauch und Ihren Standort.

Weitere
Solartechnologien

Häufig gestellte Fragen zur Photovoltaik (FAQ)

Lohnt sich Photovoltaik 2026 noch?

Ja – mehr denn je. Die Modulpreise sind in den letzten Jahren massiv gesunken, während Strompreise gestiegen sind. Der Eigenverbrauch selbst erzeugten Stroms ist der stärkste Werttreiber. Amortisationszeiten von 7–11 Jahren sind heute realistisch. Danach erzeugen Sie 15–20 Jahre lang nahezu kostenlosen Strom.
Eine Anlage mit 8–10 kWp kostet netto ca. 9.000–15.000 €, mit Batteriespeicher ca. 14.000–20.000 €. Da seit 2023 keine Umsatzsteuer mehr anfällt, ist der Nettopreis gleichzeitig der Endpreis für Privatpersonen. Wir erstellen Ihnen ein transparentes Festpreisangebot.
Nein – in der Regel nicht. PV-Anlagen auf Wohngebäuden sind in Baden-Württemberg genehmigungsfrei, sofern das Erscheinungsbild des Gebäudes nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Bei Denkmälern oder in bestimmten Bebauungsplänen kann eine Genehmigung erforderlich sein. Wir klären das vorab.
Pro kWp Anlagenleistung werden je nach Modultyp ca. 6–8 m² Dachfläche benötigt. Eine 10-kWp-Anlage belegt also ca. 60–80 m² – bei optimaler Südausrichtung und 30–45° Neigung. Auch Ost-West-Dächer sind geeignet, bringen aber ca. 10–15 % weniger Ertrag.
Hochwertige Solarmodule sind für 25–30 Jahre ausgelegt – die meisten Hersteller geben 25 Jahre Leistungsgarantie (mind. 80 % der Nennleistung). Wechselrichter sollten nach ca. 10–15 Jahren erneuert werden. Batteriespeicher halten je nach Nutzung und Technologie 10–15 Jahre.
Ja, in den meisten Fällen. Wir prüfen die Kompatibilität Ihres vorhandenen Wechselrichters mit verschiedenen Speicherlösungen und empfehlen die wirtschaftlich sinnvollste Erweiterung.
Ja – PV-Anlagen erzeugen auch bei diffusem Licht Strom, jedoch mit geringerer Leistung. An einem typisch bewölkten Tag werden je nach Bewölkungsgrad ca. 10–40 % der Maximalleistung erzeugt. Im Jahresdurchschnitt ist der Ertrag dennoch planbar zuverlässig.
Ja, vollständig. Anmeldung beim Netzbetreiber, Registrierung im Marktstammdatenregister und technische Inbetriebnahme gehören bei uns zum Standardumfang – kein Aufpreis, keine Bürokratie für Sie.
Nach Ablauf der EEG-Förderperiode können Sie den Strom weiter selbst nutzen, zu aktuellen Marktpreisen einspeisen oder die Anlage mit neuen Modulen/Speichern modernisieren. Die Module selbst sind dann oft noch voll leistungsfähig.