Wärmepumpen

Installation & Beratung vom Fachbetrieb

In Meßkirch und Umgebung

Die Wärmepumpe ist die Heizung der Gegenwart und Zukunft: Sie nutzt kostenlose Umweltenergie aus Luft, Erdreich oder Grundwasser, wandelt sie effizient in Heizwärme um und arbeitet nahezu emissionsfrei. Mit einer Jahresarbeitszahl von 3 bis 5 erzeugt sie aus einer Kilowattstunde Strom drei bis fünf Kilowattstunden Wärme, kein anderes Heizsystem ist bei Strom als Energieträger effizienter.
Die Droxner GmbH aus Meßkirch plant, installiert und wartet Wärmepumpen aller Typen im Landkreis Sigmaringen und der Region Oberschwaben – für Neubauten, Bestandsgebäude und Gewerbeimmobilien. Wir beraten Sie herstellerunabhängig, übernehmen die vollständige BEG-Förderantragstellung und kümmern uns um alles, vom ersten Gespräch bis zur Einweisung in Ihre neue Anlage.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?
Das Prinzip einfach erklärt

Eine Wärmepumpe funktioniert nach demselben physikalischen Prinzip wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt. Statt Wärme aus dem Innenraum nach außen zu pumpen, entzieht sie der Umgebung (Luft, Erde oder Wasser) Energie und bringt sie auf ein höheres Temperaturniveau, das zum Heizen genutzt werden kann. Der Prozess läuft in vier Schritten ab:

JAZ und COP: Die entscheidenden Effizienzwerte

Zwei Kennzahlen beschreiben, wie effizient eine Wärmepumpe arbeitet:

COP (Coefficient of Performance):

Verhältnis zwischen abgegebener Wärmeleistung und zugeführter elektrischer Leistung unter festgelegten Testbedingungen. Ein COP von 4,0 bedeutet: aus 1 kWh Strom werden 4 kWh Wärme – der Rest kommt kostenlos aus der Umgebung.

JAZ (Jahresarbeitszahl):

Das reale Effizienzmaß über ein ganzes Heizjahr. Die JAZ berücksichtigt saisonale Temperaturschwankungen und ist deshalb aussagekräftiger als der COP. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen eine JAZ von 3,0–4,5, Erdwärmepumpen von 4,0–5,5.

Umweltenergie steht überall zur Verfügung: Welcher Typ passt zu Ihrem Gebäude?

Die Wahl der Wärmequelle bestimmt Effizienz, Installationsaufwand und Investitionskosten Ihrer Wärmepumpe. Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen, welcher Typ für Ihr Gebäude und Ihr Grundstück die beste Lösung ist.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe entzieht der Außenluft Energie und ist die mit Abstand meistinstallierte Wärmepumpenart in Deutschland. Kein Grundstückseingriff, keine Genehmigungspflicht, geringe Installationskosten – ideal für Neubau und Sanierung gleichermaßen.
  • Funktioniert bis −20 °C Außentemperatur – auch der strengste Winter in der Region Meßkirch ist kein Problem.
  • Aufstellung flexibel: Außenaufstellung (Split-Gerät) oder Innenaufstellung mit Luftkanälen je nach Platzsituation.
  • Geringste Erschließungskosten: Kein Erdaushub, keine Bohrung, keine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich.
  • Modernes Inverter-Regelung: Passt die Leistung stufenlos an den Bedarf an – kein Takten, niedrige Betriebsgeräusche.
  • Ideal für: Alle Gebäudetypen, Bestandssanierungen, begrenzte Grundstücke.
Die Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt die im Erdreich gespeicherte Sonnenenergie. Da die Bodentemperatur ab ca. 1,5 m Tiefe das ganze Jahr über nahezu konstant bei 8–12 °C liegt, arbeitet diese Wärmepumpe unabhängig von der Außentemperatur auf konstantem Wirkungsgradniveau – besonders effizient in kalten Wintern.
  • Erdwärmekollektor (Flächenkollektor): Horizontal verlegte Rohre ca. 1,2–1,5 m tief im Boden. Platzbedarf: das 1,5–2-fache der Wohnfläche. Günstigere Erschließung, kein Bohren notwendig.
  • Erdwärmesonde (Tiefenbohrung): Vertikale Bohrung von 50–200 m Tiefe. Geringer Flächenbedarf, konstant hohe Effizienz, aber genehmigungspflichtig (Wasserbehörde) und höhere Erschließungskosten.
  • JAZ von 4,0–5,5: Deutlich höhere Effizienz als Luft-Wasser-Wärmepumpe im Winterbetrieb – geringere Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer.
  • Ideal für: Gebäude mit ausreichend Grundstücksfläche (Flächenkollektor) oder genehmigungsfähigen Bohrverhältnissen.
Grundwasser hat ganzjährig eine konstante Temperatur von 8–12 °C – das macht es zur idealen Wärmequelle für eine Wärmepumpe mit Spitzenwirkungsgraden. Über einen Förderbrunnen wird Grundwasser zur Wärmepumpe geleitet, die Energie entnommen und das abgekühlte Wasser über einen Schluckbrunnen wieder zurückgeführt.
  • JAZ von 5,0–6,0: Höchste Jahresarbeitszahl aller Wärmepumpentypen – niedrigste Betriebskosten.
  • Voraussetzungen: Ausreichende Grundwassermenge und -qualität (Hydrogeologisches Gutachten), wasserrechtliche Genehmigung vom Landratsamt Sigmaringen.
  • Erschließungskosten: Zwei Brunnenbohrungen (Förder- und Schluckbrunnen) – mittlerer bis höherer Aufwand.
  • Ideal für: Gebäude mit nachgewiesenem, ausreichendem Grundwasservorkommen. Wir klären die Genehmigungsfähigkeit vorab.

Vergleich der drei Wärmepumpentypen

KriteriumLuft-WasserSole-Wasser (Erdwärme)Wasser-Wasser (Grundwasser)
WärmequelleAußenluftErdreich (Kollektor/Sonde)Grundwasser (Brunnen)
JAZ (Jahreseffizienz)3,0–4,54,0–5,55,0–6,0
ErschließungskostenGering ✅Mittel–hochMittel–hoch
GenehmigungKeine ✅Ggf. Bohrung genehmigungspfl.Wasserrechtl. Genehmigung
Platzbedarf GrundstückGering ✅Hoch (Fläche) / Gering (Sonde)Mittel (2 Brunnen)
GeräuschpegelLeise (modern)Sehr leise ✅Sehr leise ✅
InvestitionskostenMittel ✅HochHoch
BetriebskostenMittelGering ✅Sehr gering ✅
Ideal fürAlle GebäudetypenGrundstücke mit Fläche/GenehmigungNachgewiesenes Grundwasser

Wärmepumpe im Altbau:
Geht das wirklich?

Die häufigste Frage, die uns Hausbesitzer stellen – und die Antwort lautet: In den meisten Fällen ja. Die Wärmepumpe ist kein reines Neubau-System mehr. Moderne Geräte mit Inverter-Technologie sind auch für den Betrieb mit höheren Vorlauftemperaturen ausgelegt und lassen sich in viele Bestandsgebäude integrieren.

Was über Erfolg oder Misserfolg entscheidet

Unser kostenloser Altbau-Check:

Wir kommen zu Ihnen, prüfen Dämmstandard, Heizkörpergrößen, Rohrleitungen und Vorlauftemperatur des vorhandenen Systems und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung, ob und zu welchen Bedingungen eine Wärmepumpe sinnvoll ist. Ohne Druck, ohne versteckte Kosten.

Wann empfehlen wir alternative Lösungen?

In Einzelfällen – z. B. bei sehr alten, nicht dämmfähigen Gebäuden mit sehr kleinen Heizkörpern – kann eine Hybridlösung sinnvoller sein: Die Wärmepumpe übernimmt den Hauptbetrieb, ein moderner Brennwertkessel deckt Spitzenlasten bei extremer Kälte ab. Diese Kombination ist GEG-konform und förderfähig. Wir beraten Sie dazu offen und ehrlich.

Welches Heizverteilsystem
passt zur Wärmepumpe?

Wärmepumpen arbeiten besonders effizient bei niedrigen Vorlauftemperaturen (35–45 °C). Je großflächiger das Wärmeabgabesystem, desto niedriger kann die Vorlauftemperatur sein und desto höher die Jahresarbeitszahl.

Fußbodenheizung (ideal)

Vorlauftemperatur 30–40 °C. Optimale Kombination mit der Wärmepumpe – höchste Effizienz, gleichmäßige Wärmeverteilung, keine Heizkörper sichtbar. Bei Neubau oder Kernsanierung immer erste Wahl.

Wandheizung / Deckenheizung:

Ähnliche Vorlauftemperatur wie Fußbodenheizung. Ideal für Räume, in denen der Boden nicht beheizbar ist (z. B. Fliesen über Holzbalkendecke).

Niedertemperatur-Flachheizkörper

Vorlauftemperatur 45–55 °C. Funktioniert gut mit moderner Wärmepumpe, sofern die Heizkörperfläche ausreichend groß ist. Bei Sanierungen oft eine einfachere Alternative zur Fußbodenheizung.

Bestehende Radiatoren (Altbau)

Vorlauftemperatur 55–70 °C. Möglich mit Hochtemperatur-Wärmepumpe, aber mit geringerer Effizienz. Oft sinnvoller: einzelne Heizkörper gegen größere Modelle austauschen und Vorlauftemperatur absenken.

Wärmepumpe kombinieren: Mehr Effizienz, mehr Unabhängigkeit

Die Wahl der Wärmequelle bestimmt Effizienz, Installationsaufwand und Investitionskosten Ihrer Wärmepumpe. Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen, welcher Typ für Ihr Gebäude und Ihr Grundstück die beste Lösung ist.
Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik ist aktuell die wirtschaftlich attraktivste Investition für Eigenheimbesitzer. Die PV-Anlage erzeugt tagsüber günstigen Solarstrom – die Wärmepumpe nutzt ihn zum Heizen.
  • Effektive Heizkosten: Statt 30–34 Ct/kWh Netzstrom nur noch 5–10 Ct/kWh selbst erzeugter Solarstrom – Heizkostenersparnis von über 70 %.
  • Smart Load-Management: Die Wärmepumpe heizt bevorzugt tagsüber, wenn die PV-Anlage produziert, und speichert die Wärme in Estrich und Pufferspeicher für die Nacht.
  • Doppelte Förderung: PV-Anlage und Wärmepumpe werden separat und unabhängig voneinander gefördert – die Förderungen werden addiert, nicht verrechnet.
  • Vollständige GEG-Konformität: Diese Kombination erfüllt alle Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes 2024.
Eine ergänzende Solarthermieanlage liefert im Sommer kostenloses Warmwasser und entlastet die Wärmepumpe in der wärmsten Jahreszeit vollständig. Die Wärmepumpe läuft seltener, schont ihre Komponenten und verlängert ihre Lebensdauer – beide Anlagen sind separat über das BEG förderfähig.
Ein Pufferspeicher (200–1.000 l) entkoppelt die Wärmepumpe vom Heizbedarf: Die Wärmepumpe läuft in langen, effizienten Betriebsphasen und befüllt den Speicher, die Heizflächen entnehmen bei Bedarf. Kein Takten, maximale Lebensdauer, optimale Effizienz. Bei Kombination mit PV kann die Wärmepumpe gezielt dann laden, wenn der Solarstromüberschuss am höchsten ist.

Kosten: Was kostet eine Wärmepumpe in Meßkirch?

Die Investitionskosten einer Wärmepumpe hängen vom Typ, der Heizlast des Gebäudes und dem Installationsaufwand ab. Als Orientierung – vor Förderabzug:
WärmepumpentypAnlagengrößeInvestition (netto - inkl. Installation)Nach BEG-Förderung (ca. 35–70 %)
Luft-Wasser (Einfamilienhaus)8–14 kWca. 15.000–25.000 €ca. 4.500–16.250 €
Luft-Wasser (größeres Gebäude)16–25 kWca. 22.000–35.000 €ca. 6.600–22.750 €
Sole-Wasser (Flächenkollektor)8–14 kWca. 18.000–30.000 €ca. 5.400–19.500 €
Sole-Wasser (Tiefenbohrung)8–14 kWca. 22.000–38.000 €ca. 6.600–24.700 €
Wasser-Wasser (Grundwasser)8–14 kWca. 20.000–35.000 €ca. 6.000–22.750 €

Laufende Betriebskosten

Die Betriebskosten einer Wärmepumpe hängen von der JAZ und dem Strompreis ab. Beispielrechnung für ein gut gedämmtes Einfamilienhaus (Heizlast 8 kW, Jahreswärmebedarf 18.000 kWh):
SzenarioStromverbrauch WPStromkosten (32 Ct/kWh)Mit PV-Eigenanteil (50 %)
JAZ 3,5 (Luft-WP Altbau)ca. 5.140 kWhca. 1.645 € / Jahrca. 906 € / Jahr
JAZ 4,5 (Luft-WP Neubau)ca. 4.000 kWhca. 1.280 € / Jahrca. 704 € / Jahr
JAZ 5,0 (Erdwärme)ca. 3.600 kWhca. 1.152 € / Jahrca. 634 € / Jahr
Zum Vergleich: Eine Gasheizung mit 18.000 kWh Wärmebedarf und 90 % Wirkungsgrad kostet bei 12 Ct/kWh Gas ca. 2.400 € pro Jahr – doppelt so viel wie eine Wärmepumpe mit PV-Eigenanteil.

BEG-Förderung 2025: Bis zu 70 % Bundesförderung für Ihre Wärmepumpe

Der Staat fördert den Umstieg auf Wärmepumpen aktuell so großzügig wie nie zuvor. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) können Sie folgende Fördersätze erhalten:

FörderkomponenteHöheVoraussetzung
Grundförderung30 %Anlage erfüllt technische Mindestanforderungen (u. a. Effizienzklasse)
Effizienzbonus+5 %Wärmepumpe mit natürlichem Kältemittel (z. B. R290 Propan)
Klimageschwindigkeitsbonus+20 %Ersatz einer funktionsfähigen Öl-, Gas- oder Nachtspeicherheizung
Einkommensbonus+30 %Zu versteuerndes Haushaltseinkommen unter 40.000 € / Jahr
Maximal erreichbar70 %Grundförderung + alle anwendbaren Boni kombiniert

Förderfähige Kosten

Max. 30.000 € für Ein- und Zweifamilienhäuser bei selbst genutztem Eigentum. Daraus ergibt sich ein maximaler Zuschuss von 21.000 € (70 % von 30.000 €).

GEG 2024: Wärmepumpe als klare Zukunftslösung

Das novellierte Gebäudeenergiegesetz (GEG), in Kraft seit dem 1. Januar 2024, verlangt, dass neue Heizungsanlagen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Wärmepumpe erfüllt diese Anforderung problemlos – sie bezieht bis zu 75 % ihrer Energie kostenlos aus der Umwelt.

Unser Leistungsumfang:
Von der Beratung bis zur Wartung

Kostenloser Vor-Ort-Termin & Gebäudeanalyse

Wir kommen zu Ihnen, prüfen Dämmstandard, Heizkörper, Vorlauftemperaturen, vorhandene Leitungen und Platzverhältnisse – und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung der Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit.

Heizlastberechnung nach DIN EN 12831

Fachgerechte Dimensionierung Ihrer Wärmepumpe – weder zu groß noch zu klein. Grundlage für Förderantrag und Ausschreibung.

Systemplanung & Anlagenkonzept

Auswahl des optimalen Wärmepumpentyps, Planung des Wärmeverteilsystems, Pufferspeicher, Warmwasserspeicher und ggf. PV-Integration.

Förderantrag & Finanzierungsberatung

Wir stellen den BEG-Antrag beim BAFA vor Auftragserteilung, prüfen den KfW-Ergänzungskredit und beraten zur steuerlichen Absetzbarkeit.

Festpreisangebot

Transparentes Angebot mit allen Kosten, Förderabzug und Eigenanteil – keine versteckten Kosten, kein Preisüberraschungen.

Professionelle Installation

Unser erfahrenes Montageteam installiert Wärmepumpe, Pufferspeicher, Hydraulik und Regelung. Typische Installationsdauer: 2–5 Werktage je nach Umfang.

Hydraulischer Abgleich (Verfahren B)

Pflichtbestandteil der BEG-Förderung und essenziell für effiziente Wärmeverteilung. Wir führen ihn nach VOB durch und dokumentieren ihn vollständig.

Einweisung & Übergabe

Sie erhalten eine vollständige Einweisung in Ihre Anlage und alle Unterlagen: Bedienungsanleitungen, Wartungsprotokoll, Förderabrechnungsunterlagen.

Wartung & Service

Jährliche Inspektion nach DVGW-Arbeitsblatt, Wartungsverträge mit Fixpreis und prioritärer Reaktionszeit bei Störungen.

Einzugsgebiet: Wärmepumpen im Landkreis Sigmaringen und der Region

Wir installieren Wärmepumpen im gesamten Landkreis Sigmaringen und der angrenzenden Region:

Jetzt kostenlose Wärmepumpen-Beratung in Meßkirch anfragen

Wir kommen zu Ihnen, prüfen Ihr Gebäude und erarbeiten ein konkretes Konzept – mit Heizlastberechnung, Systemempfehlung, Wirtschaftlichkeitsrechnung und vollständiger Förderübersicht. Kostenlos und unverbindlich.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zur Brennwerttechnik

Funktioniert eine Wärmepumpe auch bei sehr kalten Wintern?

Ja. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen sind bis −20 °C Außentemperatur ausgelegt. Bei extremer Kälte schaltet eine integrierte elektrische Zusatzheizung (Heizstab) zu, was an wenigen Tagen im Jahr die Effizienz leicht senkt, aber die Versorgungssicherheit zu 100 % gewährleistet. Erdwärmepumpen sind von der Außentemperatur vollständig unabhängig.
In den meisten Fällen ja – mit der richtigen Planung. Entscheidend sind Dämmstandard, Heizkörpergrößen und Vorlauftemperatur des bestehenden Systems. Wir prüfen das kostenlos vor Ort und geben eine ehrliche Einschätzung. Bei Bedarf planen wir Anpassungen am Heizsystem mit ein.
Mindestens 30 % Grundförderung (BEG EM). Mit Effizienzbonus, Klimageschwindigkeitsbonus und Einkommensbonus sind bis zu 70 % möglich. Wir prüfen Ihre individuelle Fördersituation und stellen alle Anträge für Sie.
Nicht zwingend – aber oft sinnvoll. Wenn Ihre vorhandenen Heizkörper ausreichend groß sind, um bei niedrigeren Vorlauftemperaturen (45–55 °C) den Raum warm zu halten, können sie bleiben. Wir berechnen das und empfehlen nur den Austausch, der wirklich nötig ist.
Bei einem typischen Einfamilienhaus mit 18.000 kWh Jahreswärmebedarf und einer JAZ von 4,0 verbraucht die Wärmepumpe ca. 4.500 kWh Strom – Kosten ca. 1.350–1.530 € pro Jahr (Netzstrom). Mit PV-Eigenanteil von 50 % sinken die Kosten auf ca. 675–765 €.
Nein – nicht mit moderner Inverter-Technologie. Aktuelle Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen im Normalbetrieb Schalldruckpegel von 40–55 dB(A) auf 1 m Abstand – vergleichbar mit einem ruhigen Gespräch oder einem laufenden Kühlschrank. Erdwärme- und Grundwasserpumpen sind noch leiser, da kein Außengerät notwendig ist.
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist in der Regel in 2–4 Werktagen installiert. Eine Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung dauert inklusive Bohrtag 3–6 Werktage. Wir erstellen vorab einen verbindlichen Zeitplan.
Ja. Moderne Wärmepumpen verfügen über Schnittstellen (Modbus, SG-Ready) zur Integration in Smart-Home-Systeme. Damit lässt sich die Wärmepumpe gezielt dann betreiben, wenn günstiger Solarstrom verfügbar ist oder der Netzstrompreis niedrig ist (dynamische Tarife).
Hochwertige Wärmepumpen sind für 20–25 Jahre ausgelegt. Mit regelmäßiger Wartung (jährliche Inspektion) wird diese Lebensdauer zuverlässig erreicht. Wir bieten Wartungsverträge mit fester Jahrespauschale an.
Ja – eine Wärmepumpe benötigt einen Warmwasserspeicher (150–300 l für ein Einfamilienhaus) oder einen Kombispeicher (Puffer + Warmwasser). Bei der Legionellen-Prophylaxe (einmal wöchentlich Aufheizung auf 60 °C) schaltet der Heizstab kurz zu – das ist technisch vorgesehen und normgerecht.